Satteldecken Ratgeber - Nutzen und Vorteile
Als Satteldecke wird grundsätzlich eine Decke bezeichnet, die die Form eines Sattels hat. Sie kann aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen und dient dazu, das Pferd vor Druckstellen durch den Sattel und den Sattel vor dem Schweiß des Pferdes zu schützen. Damit die Satteldecke effektiv vor Druckstellen schützen kann, muss sie sowie der Sattel sachgerecht auf das Pferd gelegt werden, die Decke sollte dabei so unter dem Sattel liegen, dass sie die Wirbelsäule nicht berührt, sonst gibt es auf der Wirbelsäule schmerzhafte Scheuerstellen, so genannter Satteldruck.
Außer den Satteldecken gibt es auch noch Schabracken, die genau den gleichen Zweck erfüllen, aber im Gegensatz zu den Satteldecken rechteckig sind und eine größere Fläche hat als die Satteldecke. Dies kann dann von Vorteil sein, wenn man einen Schriftzug, zum Beispiel den Namen des Pferdes, des Reiters oder eines Sponsors anbringen möchte. Deshalb benutzen auch viele Turnierreiter Schabracken.
Häufig sind Satteldecken aus Baumwolle gemacht und haben eine Fleece-Füllung drin. Die ganze Decke wird dann abgesteppt, das sieht einerseits schön aus und verhindert gleichzeitig, dass das Fleece innerhalb zu sehr verrutscht.
Satteldecken gibt es in allen Formen, Farben und zu allen Preisen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Satteldecke groß genug ist, um die ganze Fläche des Sattels abzudecken. Bei besonders empfindlichen Pferden kann unter Umständen noch eine zusätzliche Sattelunterlage verwendet werden, die dann als zusätzliche Polsterung dient. Hierfür wird je nach Bedürfnis eine Unterlage aus Lammfell oder speziellem Schaumstoff gewählt.
Satteldecken sollten außerdem gut waschbar sein. Im Umgang mit Pferden wird nun mal alles früher oder später dreckig und insbesondere wenn das Wetter nass ist kann die Decke auch mal den einen oder anderen Schlammspritzer abkriegen. Dann muss sie möglichst einfach gereinigt werden können, da Dreck auf der Decke genauso wie viele Haare während des Fellwechsels zu Scheuerstellen führen kann. Wenn man aber die Decke nach jedem Ritt zum trocknen aufhängt und sie während des Fellwechsels zwischendurch mit einer Bürste von den Haaren befreit, ist dies eigentlich kein Problem.
Bildquelle: Mit freundlicher Untersützung der Wikipedia. Link
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