Satteldecken Varianten

Welche Satteldecke für mein Pferd?

Ursprünglich ausschließlich als Schonung für Pferd und Sattel gedacht, sind Satteldecken heute ein zusätzliches Schmuckstück, wenn sie auf dem Pferd liegen. Es gibt sie klassisch und in allen Farben und Formen, mit hübschen Verzierungen für jeden Zweck und jedes Pferdetemperament. So sind sie Bestandteil des gesamten Outfits, das sich komplett von den Bandagen bis zum Schweif und Mähnenschmuck aufeinander abstimmen lässt. Besonders elegant wirken Satteldecken mit eingearbeiteten Namen. Sie haben damit noch den Vorteil, dass sie nicht verwechselt werden können, wenn ähnliche Satteldecken, vielleicht zum Lüften nebeneinander liegen. Ebenso wie bei der Abschwitzdecke ist neben der Qualität und der verwendeten Materialien der persönliche Geschmack ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl.

Eine Variante zur Satteldecke ist die Schabracke. Sie unterscheidet sich in ihrer Form und Aufmachung von der einfachen Satteldecke dadurch, dass sie der Form des Sattels angepasst ist und noch über die Vorder- und Hinterkanten hinaus geht. Sie verleiht dem Sattel ein elegantes und kompaktes Aussehen und wird für Festlichkeiten und Veranstaltungen aufgelegt.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Verwendung. Ebenso wie alle anderen Zubehörutensilien, sind Satteldecken für Dressur- bzw. Vielseitigkeitssättel im Angebot. Unterscheiden kann man ihre Verwendung an den gängigen Bezeichnungen. SS zum Beispiel steht für die Verwendung mit einem Springsattel, VSS-Satteldecken gehören unter einen Vielseitigkeitssattel. Für den Dressursattel ist die Satteldecke mit der Bezeichnung DS geschaffen und der VSD ist sowohl für die Dressur, als auch den Vielseitigkeitssattel geeignet.

Wiederum eine Variante ist das Sattelpad. Es ist die einfachste Sattelunterlage, wie sie die Cowboys benutzten und wie sie heute auch beim Westernreiten ihre Verwendung finden. Ein Westernpad wird ohne weitere Befestigung einfach unter den Sattel gelegt. Damit es nicht verrutscht ist ein gut gegurteter Sattel wie beim Westernreiten nötig.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Befestigung eine wichtige Rolle. An der Satteldecke befinden sich Schlaufen, durch die der Sattelgurt geführt wird. Ein komplettes Wegrutschen ist damit ausgeschlossen. Bewährt haben sich zusätzliche praktische Klettverschlüsse, da sie extrem gut halten und keine Druckstellen verursachen. Der sichere Halt ohne Verrutschen ist extrem wichtig. Denn es nützt die beste Anpassung nichts, wenn Satteldecke und Sattel nicht dort liegen bleiben, wo sie hingehören. Eine verrutschte Satteldecke, die vielleicht noch Falten unter dem Sattel wirft, schadet mehr als das sie nützt. Deshalb ist schon während des Sattelns darauf zu achten, dass die Decke völlig plan auf dem Pferderücken liegt. Pferde merken sehr schnell, wenn etwas unangenehm ist, und reagieren dementsprechend nervös und unruhig, wenn sie den Gegenstand, der sie gequält hat, beim nächsten Satteln wiedererkennen.

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Satteldecken von Christ, Gera und Engelfelle für Dressur, Springen und Westernpads.

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